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Schulorganisation

Hausordnung der Grundschule C. W. Arldt Ruppersdorf

 

Diese Hausordnung gilt für Schüler, Lehrer, Mitarbeiter, sowie Besucher der Schule.

 

Sie soll das Verhalten in der Schule und auf dem Schulgelände regeln und Unfällen vorbeugen.

 

1. Wir wollen eine Schule sein, in der sich alle wohl fühlen. Deshalb halten wir uns an unsere Hausordnung

 

  • Ich nehme auf andere Kinder Rücksicht und tue niemandem weh.

  • Ich gefährde andere nicht mit Stöcken, Steinen oder Schneebällen.

  • Ich achte alle Mitschüler und benutze keine Schimpfwörter.

  • Ich lache niemanden aus und verspotte andere nicht.

  • Ich halte Ordnung und hänge die Kleidung an meinen Haken oder in meinen Spind und stelle die Schuhe in mein Fach bzw. unter die Garderobenbank.

 

2. Ich halte unser Schulgelände und unser Schulgebäude in Ordnung.

 

  • Ich schone Büsche, Bäume, Beete und Rasenflächen. Ich betrete nichtdie Umrandung für den Spritzschutz an der Hauswand.
  • Ich achte darauf, dass die Toiletten sauber bleiben.
  • Müll entsorge ich in die Abfallkörbe. Für die Trennung befinden sich in jedem Klassenzimmer drei Eimer in den Farben braun, schwarz und gelb.

 

3. Ich gehe sorgsam mit eigenen und fremden Sachen um.

 

  • Die geliehenen Schulbücher und alle Arbeitsmaterialien behandele ich sehr sorgsam.

  • Meinen Platz im Klassenraum halte ich sauber und ordentlich, bemale und beschädige nichts.

  • Wenn ich eine Gefahr oder Schaden feststelle, melde ich das unverzüglich dem Schulleiter oder einer Lehrerin

 

4. Unterrichtsbeginn und Unterricht

 

  • Die Aufsicht im Schulgebäude beginnt um 07:15 Uhr. Bis dahin gelten die Regeln für den Schulweg.

  • Mit dem Vorklingeln befinde ich mich auf dem Platz und bin für den Unterricht bereit.

  • Ich störe den Unterricht nicht.

  • Der Unterricht endet in der Regel 12:15 Uhr bzw. 13:15 Uhr. Ich verlasse danach zügig das Schulgelände.

 

5. Große Pause

 

  • Nach dem Frühstück in der großen Pause gehe ich sofort auf den Schulhof.
  • Das Schulgelände darf ich nicht verlassen, weil sonst für mich kein Versicherungsschutz besteht.

 

6. Zusammenarbeit Schule Eltern

 

  • Kann ich wegen Krankheit die Schule nicht besuchen, informieren meine Eltern die Schule am ersten Tag telefonisch bis 08:30 Uhr.

  • Muss ich während der Schulzeit einen Arzt aufsuchen, legen meine Eltern der Schule eine ärztliche Bescheinigung vor. Freistellungen beantragen meine Eltern mindestens eine Woche vorher schriftlich.

 

7. Wenn ich gegen die Hausordnung verstoße, hat das Folgen:

 

  • Mitteilung an die Eltern.
  • Schaden ersetzen oder wieder gut machen.
  • bei vorsätzlichen und wiederholten Verstößen Ausschluss von Klassenveranstaltungen und Schulstrafen nach den geltenden Rechtsvorschriften des Landes Sachsen Sächsisches Schulgesetz.

 

8. Unterrichts- und Pausenzeiten

 

1. Stunde 07:30 Uhr - 08:15 Uhr
Pause 08.15 Uhr - 08.30 Uhr
1. Block 08.30 Uhr - 10.00 Uhr
Frühstückspause 10.00 Uhr - 10.20 Uhr
4.Stunde 10.20Uhr - 11.05 Uhr
Pause/ aktive Pause 11.05 Uhr - 11.30 Uhr
5. Stunde

11.30 Uhr - 12.15 Uhr

Pause 12.15 Uhr - 12.30 Uhr
6. Stunde

12.30 Uhr - 13.15 Uhr

 


                            Erziehungsvereinbarung zwischen Schule und Elternhaus

 

Wir Eltern verpflichten uns:

 

-unser Kind regelmäßig und pünktlich zur Schule zu schicken und Fehlzeiten bis 08:30 Uhr zu entschuldigen
-unser Kind mit den notwendigen Arbeitsmitteln zur Schule zu schicken
-für die pünktliche und vollständige Erledigung der Hausaufgaben zu sorgen
-an den Elternabenden regelmäßig teilzunehmen und uns über Lernfortschritte und das Verhalten unseres Kindes zu informieren
-bei auftretenden Schwierigkeiten gemeinsam mit allen Beteiligten nach Ursachen zu suchen und Lösungen zu erarbeiten
-unserem Kind einen respektvollen Umgang vorzuleben und ihm Wege für Höflichkeit und Freundlichkeit zu eröffnen.
 
Wir Pädagogen verpflichten uns:
 
-für Ihr Kind eine vertrauensvolle Lernumgebung zu schaffen
-den besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten Ihres Kindes im Rahmen unserer Möglichkeiten gerecht zu werden und seine individuelle Leistungsfähigkeit zu fördern
-Ihr Kind zur Verantwortung für den eigenen Lernprozess anzuleiten
-Ihr Kind zur Ordnung anzuhalten
-bei auftretenden Schwierigkeiten gemeinsam mit allen Beteiligten nach Ursachen zu suchen und Lösungen zu erarbeiten.

 

 

 

Sicherheitskonzept

der Grundschule C. W. Arldt Ruppersdorf

 

 

Der staatliche Bildungsauftrag setzt voraus, dass die Schule den Schülerinnen und

Schülern einen Ort der Sicherheit, der Verlässlichkeit und des Vertrauens bietet.

Dies zu gewährleisten, ist Aufgabe aller an Schule Beteiligter:

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern sowie Schulträger.

Deshalb ist an jeder Schule ein auf die Verhältnisse der Schule bezogenes Sicherheitskonzept zu entwickeln.

 

Das Sicherheitskonzept unserer Schule umfasst zwei übergeordnete Bereiche:

 

· Teil I: Schutzmaßnahmen vor Gefahren durch äußere Einflüsse

 

a) Notfallplan

b) Verhalten in Notfällen- Amokplan (Unfälle/ akute Erkrankungen)

c) Regelungen durch Konferenzbeschlüsse

 

· Teil II: Verhaltensmaßnahmen für Lehrer, Schülerinnen, Schüler und Eltern für den täglichen Ablauf

 

a) Vereinbarungen laut Konferenzbeschluss/ Schulordnung

(Verhalten von Kollegium, Eltern und Schülerinnen und Schülern)

b) Maßnahmen und regelmäßige Veranstaltungen zur Schulwegsicherung

 

Unser Sicherheitskonzept erfolgt in Abstimmung:

 

· mit der Freiwilligen Feuerwehr Ruppersdorf

Ansprechpartner: Herr Jähne (Tel.: 035873/2181, Notruf: 112)

· mit der Stadt Herrnhut als Schulträger

Ansprechpartner: Frau Hollwitz (Tel.: 035873/34932)

· mit der Polizei (Polizei Notruf: 110) .

· mit der Schulwegsicherung (Ordnungsamt der Stadt Herrnhut :Frau Nocke

Tel.: 035873/34925)

· mit dem Lehrerkollegium (Sicherheitsbeauftragte: Frau Nitsche), den Schülern, dem Schulelternrat und der Gesamtkonferenz.

 

Das Sicherheitskonzept ist ein dynamisches Konzept, das regelmäßig angepasst, ergänzt und fortlaufend auf seine Funktionalität hin überprüft wird.

Auch die Schulordnung wird aktualisiert.

 

 

 

 

 

1 ALARMPLAN:

Feueralarm:

Im Schulgebäude befinden sich die vorgeschriebenen Lösch- und Brandschutzeinrichtungen wie Feuerlöscher und der hausinterne Alarm sowie die Notfalltreppe.

Ein vorsätzlich ausgelöster Fehlalarm oder eine Beschädigung dieser Einrichtungen

ist strafbar.

 

Verhalten im Brandfall:

Eine Lehrkraft oder die Schulleitung betätigen die blaue Sirene, die den Feueralarm

auslöst. (Mehrtonzeichen, deutlich unterschiedlich vom Pausenklingeln) und

benachrichtigen die Feuerwehr (112).

Für jeden Klassen- und Fachraum, das Lehrerzimmer, die Toiletten, die Flure usw. der Schule besteht bereits ein Fluchtplan, der ebenso in jeder Klasse hängt und im Unterricht regelmäßig thematisiert wird.

Fluchtwege und Notausgänge sind im Schulgebäude gekennzeichnet.

Die Feuerwehrzufahrten bzw. die Zufahrt für Rettungskräfte sind unbedingt frei zu halten.

Probealarm mit anschließender Evakuierung findet regelmäßig einmal im Jahr statt.

Im Alarmfall sichert der Lehrer das Klassenbuch und schließt Fenster und Türen hinter

den Kindern. Alle Schülerinnen und Schüler verlassen zügig (ohne Schultaschen) mit der jeweiligen Lehrperson das Schulgebäude. Vorrang haben die Klassen, die sich bereits auf dem Flur befinden.

Die Schüler stellen sich zu zweit - nach Klassen geordnet - am Sammelplatz auf dem

Parkplatz auf (näheres s. Fluchtplan im Anhang), wo nochmals gezählt wird.

Gegebenenfalls fehlende Kinder werden sofort der Schulleitung und der

Feuerwehr gemeldet!

 

Maßnahmen der Schule im Fall von Drohanrufen oder Drohschreiben:

 

Wir zeichnen die Anrufe auf, lassen andere Personen (Kollegen) mithören, notieren

Rufnummer, Datum und Uhrzeit. Wir dokumentieren den Gesprächsverlauf schriftlich und treffen Maßnahmen zum Schutz der Schule, benachrichtigen ggf. die Polizeidienststelle.

 

1.2 Amokplan:

 

Da unsere Grundschule direkt neben einer KITA liegt, ist die Möglichkeit eines Amoklaufs vielleicht auch eher bei uns gegeben. Für diesen Fall besteht intern eine entsprechende Absprache über das Verhalten im Kollegium und bei den pädagogischen Mitarbeitern, das entsprechende Vorgehen soll aber aus Sicherheitsgründen hier nicht veröffentlicht werden.

 

 

 

 

1.3 VERHALTEN BEI NOTFÄLLEN (bei Unfällen/ Verletzung eines Schülers)

- Lehrkräfte leisten unverzüglich Erste Hilfe

- Krankentransport und/ oder Erziehungsberechtigte (Familienangehörige/

Ansprechpartner) werden telefonisch informiert.

- soll das Kind bei Verletzung oder plötzlicher Erkrankung abgeholt werden, bleibt

es bis zur Abholung unter Aufsicht in der Obhut der Schule.

- innerhalb von 3 Tagen erfolgt eine Unfallmeldung an den GUV / Sekretariat Sicherheitsbeauftragter

- mit dem Kollegium erfolgen regelmäßig Erste-Hilfe-Schulungen

 

1.4 REGELUNGEN DURCH KONFERENZBESCHLÜSSE

Durch Konferenzbeschlüsse sind folgende sicherheitsrelevante Verhaltensweisen

geregelt:

- Eltern entschuldigen ihre Kinder am ersten Fehltag vor Beginn des Unterrichts bzw.

im Laufe der ersten Stunde im Sekretariat (telefonisch).

Bei unentschuldigtem Fehlen werden die Eltern zur Klärung der Situation angerufen, um sicher zu stellen, dass das Kind zu Hause und ihm auf dem Schulweg nichts passiert ist.

Vermisste Kinder werden der Schulleitung und ggf. der Polizei gemeldet!

- Es wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass ein krankes Kind zu Hause

betreut wird. (Eltern werden ausdrücklich beim ersten Elternabend darüber

informiert.)

Abholung von in der Schule erkrankten Kindern: Die Erreichbarkeit der Eltern bzw.

sonstiger Vertrauenspersonen muss jederzeit gewährleistet sein (ggf. gültige

Handynummer und/ oder Nummer der Arbeitsstelle).

- Im Lehrerzimmer und auch bei jedem Klassenlehrer befinden sich gültige

Telefonlisten. Eltern sind verpflichtet, Änderungen der Adresse oder der

Telefonnummer sofort der Schule mitzuteilen.

- Die Eltern werden im Krankheitsfall benachrichtigt und holen ihr Kind dann von der

Schule ab. Kinder werden von der Schule auf keinen Fall alleine nach Hause

geschickt, ohne dass eine vorherige telefonische Absprache mit einem

Erziehungsberechtigten erfolgt ist.

- Um Zutritt für Unbefugte zu verhindern, kann die Haupteingangstür nur von berechtigten Personen mit Schlüssel geöffnet werden. Ein Öffnen von Innen ist jederzeit möglich.

- Im Eingangsbereich befindet sich eine Ausschilderung zum Schulleiterzimmer/

Lehrerzimmer/ Sekretariat.

- Schulfremde Erwachsene (dazu zählen auch Eltern) sollten sich nur in begründeten

Fällen im Gebäude aufhalten. In diesem Fall sollen sie sich im Sekretariat, bei der

Schulleitung anmelden.

(Eltern werden darüber bei Elternabenden informiert.)

- Eltern warten generell auf dem Schulhof und nicht vor dem Klassenzimmer auf ihre

Kinder, dies gilt auch für die Ganztagsangebote und die Hortgruppen, die am Nachmittag die Schule nutzen.

 

- Unregelmäßige Kontrollgänge durch das Schulgebäude werden durch Schulleitung

 oder Sicherheitsbeauftragte durchgeführt. Lehrkräfte, die schulfremden Personen im

Schulgebäude begegnen, sprechen diese an und fragen nach Namen und

Anliegen.

- Nach Abendveranstaltungen tragen die jeweiligen Lehrkräfte Verantwortung für das

Verschließen des Schulgebäudes.

- Grundsätzlich werden alle Fachräume bei Abwesenheit der Lehrkräfte bzw. des

Fachpersonals abgeschlossen (ebenso Lehrerzimmer und Sekretariat).

 

2.1Verhaltensmaßnahmen für Lehrer, Schülerinnen, Schüler und Eltern für den täglichen Ablauf

Für Lehrkräfte gilt:

- Alle Lehrpersonen sind sich ihres Vorbildcharakters bewusst, gehen freundlich

und fair mit den Kindern um und halten sich selbstverständlich an die vereinbarten Regeln.

- Es besteht die Verpflichtung, spätestens 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn im Lehrerzimmer zu sein, um Absprachen zu treffen oder den Vertretungsplan einzusehen.

- Der Unterricht wird pünktlich aufgenommen und erst nach dem Klingelton bzw.

nach Ende der Stunde geschlossen.

- Die Lehrkraft verlässt als Letzte den Raum. Ebenso werden nach Unterrichtsende die

Fenster in den Klassen geschlossen. Dies gilt auch für alle pädagogischen

Mitarbeiter / Lehrkräfte im Nachmittagsbereich.

- Aufsichten werden pünktlich angetreten. Aufsicht führende Lehrkräfte halten sich

im Aufsichtsbereich auf und haben einen besonderen Blick auch auf „versteckte“ Ecken.

 

Für Schülerinnen/ Schüler bzw. deren Eltern gilt: (siehe auch Hausordnung)

- Das tägliche Schulleben ist geprägt durch Ruhe und achtsames Verhalten. Im

Schulgebäude wird nicht gerannt oder getobt.

- Wir gehen höflich und rücksichtsvoll miteinander um.

- Das Mitbringen von gefährlichen Gegenständen jeglicher Art (Messer, Feuerzeug, auch Stöcke vom Schulhof) ist verboten.

Die Eltern der Erstklässler werden am ersten Elternabend direkt darüber informiert;

- Das Eigentum eines Jeden wird geschützt (nicht beschädigt oder gestohlen).

- Das Schulgelände darf während der Unterrichtszeit nicht verlassen werden,

außer unter Aufsicht zu Unterrichtsgängen oder zum Sportunterricht.

Die Aufsichtspflicht der Schule endet mit dem unerlaubten Verlassen des

Schulgeländes.

- Das Ballspielen  ist nur in den ausgewiesenen Bereichen des Schulhofes erlaubt.

- Niemand wirft harte Gegenstände wie Schneebälle, Äpfel, Tennisbälle auf dem

Schulgelände, da sie andere verletzen könnten.

- Fahrräder werden vor Schulbeginn in den entsprechenden Ständern abgestellt. Das Anschließen der Räder erfolgt eigenverantwortlich.

- In der Verantwortung der Eltern liegt es, dafür zu sorgen, dass ihr Kind

pünktlich, aber nicht vor 7.15 Uhr in der Schule ist.

- Nach Unterrichtsende verlassen die Schüler zügig das Schulgelände.

 

 

 

 

Schulwegsicherung / Verkehrserziehung:

Verantwortlich für Verkehrserziehung der Grundschule C. W.Arldt Ruppersdorf ist

Frau Manuela Wunderlich.

Für den sicheren Schulweg zum Bus gibt es eine Schulwegbegleitung.

 

Folgende Aktionen finden regelmäßig im Laufe eines Schuljahres statt:

Zu Schulbeginn:

Austeilen der Sicherheitswesten an die Erstklässler

Frühjahr:

Fahrradkontrolle im 4. Schuljahr, durchgeführt von der Polizei

Fahrradkontrolle und Übungsstunden mit dem Fahrrad  theoretische und praktische Fahrradprüfung ( Verkehrsgarten) in der 4. Klasse

 

Die Buskinder werden im Rahmen des Aufsichtsplans durch die Schulbusbegleitung bis zur Busabfahrt beaufsichtigt, sicheres Verhalten am Bus soll erlernt werden.

 

Schulwegsicherheit liegt auch in der Hand aller Eltern:

Wir empfehlen den Eltern, deren Kinder mit dem Fahrrad kommen wollen, diese erst nach Ablegen der Fahrradprüfung mit dem Fahrrad (ordnungsgemäße, gut sichtbare Kleidung, Helm, verkehrstüchtiges Fahrrad) zur Schule fahren zu lassen, weil diese vorher Gefahrensituationen oft nicht richtig einschätzen können.

Zu den Pflichten der Eltern gehört es ebenfalls, die Kinder rechtzeitig

loszuschicken, den Schulweg einzuüben und Kinder auf spezielle Gefahrenquellen

hinzuweisen.

 

Falls Eltern ihre Kinder mit dem Auto bringen:

- ordentliche Rückhaltesysteme im PKW!

- Geschwindigkeitsbegrenzung 30km/h einhalten

- die Unfallgefahr im Schulbereich durch Unterlassen unnötigen Parkens am Fahrbahnrand zu verringern und stattdessen den Parkplatz benutzen

 

Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen (Schnee, Eis, …):

- entscheiden Eltern in Eigenverantwortung und in Abwägung der Gefahr für ihre

Kinder

- Die Schule weist auf ihrer Homepage www.grundschule-ruppersdorf.de auf

erhöhte Aufmerksamkeit bei regionalen Radiodurchsagen des Landkreises bei entsprechender Witterungslage hin, um Eltern eine größtmögliche Information zu ermöglichen. (In jedem Fall besteht auch bei witterungsbedingtem Schulausfall die

Möglichkeit zur Betreuung der Kinder in der Schule.)

 

 

 

 

 

 

 

Intervention bei Gewalt-Vorfällen /Gewaltprävention:

 

- verschiedene Formen von Gewalt:

Um Gewalt zu verhindern bzw. Schüler zu stärken, muss man sich die verschiedenen

Formen von Gewalt vergegenwärtigen.

1. Körperliche Gewalt:

- körperlicher Angriff

- Bedrohung, Erpressung

- Vandalismus, Beschädigung fremden Eigentums

2. Seelische Gewalt:

- Beschimpfungen

- soziale Ausgrenzung

- Hänseln, Verspotten, Ärgern

- Herausfordern, Provozieren (mit und ohne Worte)

3. Gewalt gegen Schulautorität:

- massive Unterrichtsstörung

- Mogeln und Fälschen

- Schwänzen

- Hausaufgaben nicht anfertigen

- Arbeitsverweigerung, passiver Widerstand

4. Gewalt durch die Schule:

- strukturelle Gewalt

- Missbrauch der Autorität

- willkürliche, ungerechte Noten

- willkürliche, ungerechte Strafen

- entwürdigende Behandlung von Schülern

 

Intervention

Die Grundregel zur Intervention lautet hier, dass wir Gewalt – welcher Form auch immer – nicht tolerieren. Dies gilt für den Unterricht ebenso wie für Pausen, etc.

Eltern und Lehrkräfte müssen sich einig über eine klare Definition von Gewalt sein.

Dazu wird ein Handlungsrahmen erarbeitet, der

- Verhaltensweisen bei besonderen Vorkommnissen beschreibt und

Hilfsangebote umfasst,

- Regeln kommuniziert (erwünschte Verhaltensweisen werden an Schüler

weitergegeben) und

- dafür sorgt, dass die Einhaltung der Verhaltensregeln geachtet wird.

Hierzu gehören auch Interventionsregeln für Lehrkräfte (in 5 Schritten):

 

1. aufmerksam sein, nicht wegsehen, Stellung beziehen:

„Hier tut keiner dem anderen weh!“

2. die Stopp-Norm setzen: bei Gefahr sofort einschreiten, wenn einem Schüler

körperliche oder seelische Gewalt droht: „Schluss damit!“ „Auseinander!“

„Hier wird nicht geprügelt!“

3. Trennen der Kontrahenten, Blickkontakt der Streitenden unterbrechen, auch

räumlich trennen, damit eine emotionale Abkühlung einsetzen kann

4. den eigenen Einfluss aufrechterhalten / Grenzen setzen

Deeskalation der Situation herbeiführen (Ruhe, äußere Ordnung)

„Erst wird der Streit geklärt, dann könnt ihr gehen! Gewalt macht Feinde.

Das muss erst in Ordnung gebracht werden.“

5. Keine Angriffe und Drohungen gegen Intervenierende zulassen

Schulterschluss der Pädagogen deutlich machen: „Grobheiten dulden wir hier

nicht! Beherrsch dich! Nimm dich zusammen!“

 

Im akuten Fall von jeglicher Gewalt gibt es ein verbindliches Vorgehen, über das

das Kollegium informiert ist.

- Eine sofortige Klärung des Sachverhaltes muss herbeigeführt werden.

- Eine Gesprächsrunde entscheidet ggf. über Erziehungsmaßnahmen.

- Die Klassenlehrkraft entscheidet über erste Maßnahmen und kann bei

gravierenden oder andauernden Vorfällen eine Klassenkonferenz beantragen.

- Zu dieser Klassenkonferenz lädt die Schulleitung ein.

 

Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen:

 

Erziehungs- bzw. Ordnungsmaßnahmen gemäß § 39 Abs. 2 SächsSchulG

Wird die Ordnung der Schule oder der in § 1 SächsSchulG normierte

Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule durch das Verhalten einzelner

Schüler gestört, stehen den Schulen, abgestuft nach der Schwere der

Ordnungsverstöße der Schüler, die in § 39 Abs. 1 und Abs. 2 SächsSchulG

aufgezählten Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen zur Durchsetzung bzw.

Wiederherstellung eines geordneten Schulbetriebes zur Verfügung.

II. Grundsätzlich sind die in § 39 Abs. 1 SächsSchulG erwähnten

Erziehungsmaßnahmen den in § 39 Abs. 2 SächsSchulG enumerativ

aufgezählten Ordnungsmaßnahmen zur Durchsetzung bzw. Wiederherstellung

der schulischen Ordnung vorzuziehen.

Erziehungsmaßnahmen gegenüber Schülern sind insbesondere:

a. Auseinandersetzen von Schülern, die innerhalb der Klasse während des

Unterrichts ständig miteinander reden.

b. Vor die Türe des Klassenzimmers stellen eines Schülers (dabei ist darauf

zu achten, dass der Schüler durch den Lehrer ausdrücklich darauf

hingewiesen wird, vor der Türe stehen zu bleiben und sich nicht zu

entfernen, damit der in § 832 Abs. 1 BGB normierten Aufsichtspflicht des

Lehrers Genüge getan wird).

c. Nachschreiben lassen von nachlässig angefertigten Hausaufgaben.

d. "Nachsitzen" lassen von Schülern (hier ist darauf zu achten, dass das

Nachsitzen lassen mit einem pädagogischen Zweck verbunden wird,

etwa das Anfertigen einer besonderen Aufgabe unter Aufsicht des

Lehrers), da das bloße "Einsperren" eines Schülers eine

Vergeltungsmaßnahme darstellt, die sich mit der Aufgabe der Schule,

den Schüler zur Mündigkeit und Selbstverantwortung zu erziehen, nicht

vereinbaren lässt.